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Trustly Gebühren und Limits bei Sportwetten: Alle Kosten transparent erklärt

Trustly Gebühren und Limits bei Sportwetten transparent aufgeschlüsselt

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Inhaltsverzeichnis
  1. Trustly-Gebühren bei Sportwetten: Wirklich kostenlos?
  2. Gebührenstruktur: Trustly, Wettanbieter und Bank — wer verrechnet was?
  3. Einzahlungslimits nach Wettanbieter: Mindest- und Höchstbeträge
  4. Auszahlungslimits: Maximale Gewinnauszahlung via Trustly
  5. Versteckte Kosten: Währungsumrechnung, Inaktivitätsgebühren und Sonderfälle
  6. Kostenvergleich: Trustly vs. andere Zahlungsmethoden
  7. Was an der Trustly-Kostenstruktur unklar bleibt

Trustly-Gebühren bei Sportwetten: Wirklich kostenlos?

„Gebührenfrei“ — dieses Wort steht auf jeder zweiten Webseite, die über Trustly schreibt. Und es stimmt. Und es stimmt nicht. Es kommt darauf an, wen Sie fragen und was genau Sie unter „Gebühren“ verstehen. In neun Jahren Arbeit mit Zahlungssystemen habe ich gelernt: Die wahren Kosten einer Transaktion verstecken sich selten dort, wo man sie erwartet.

Die einfache Wahrheit zuerst: Trustly selbst erhebt keine Gebühren für Endnutzer. Wenn Sie über Trustly bei einem Wettanbieter einzahlen oder auszahlen, berechnet Trustly Ihnen dafür null Euro. Kein Prozentsatz, kein Fixbetrag, keine versteckten Aufschläge. Das ist ein klarer Vorteil gegenüber E-Wallets, die teilweise Einzahlungsgebühren, Auszahlungsgebühren oder Inaktivitätsgebühren erheben.

Aber „gebührenfrei bei Trustly“ bedeutet nicht „gebührenfrei insgesamt“. Es gibt zwei weitere Parteien, die Kosten verursachen können: Ihr Wettanbieter und Ihre Bank. Und genau hier wird es kompliziert. Trustly hat in 2025 ein Transaktionsvolumen von über 100 Milliarden US-Dollar verarbeitet — das Geschäftsmodell finanziert sich durch Gebühren, die Trustly den Händlern berechnet, nicht den Endkunden. Für Sie als Wettende ändert das nichts am Ergebnis: Ihre Transaktion ist gebührenfrei. Aber es erklärt, warum Trustly sich das leisten kann. Einen vollständigen Überblick über Trustly Wetten in Österreich bietet unser Hauptartikel.

Gebührenstruktur: Trustly, Wettanbieter und Bank — wer verrechnet was?

Letzte Woche hat mich ein Leser gefragt: „Ich habe 100 Euro eingezahlt, aber nur 98 Euro auf dem Wettkonto gesehen. Nimmt Trustly doch Gebühren?“ Die Antwort: Nein. Aber sein Wettanbieter hat sie genommen. Und genau diese Verwirrung ist der Grund, warum ich die Gebührenstruktur auseinandernehmen muss.

Es gibt drei mögliche Gebührenquellen bei einer Trustly-Transaktion im Sportwettenbereich. Quelle eins: Trustly. Wie bereits erklärt — null Euro für Endnutzer. Trustly verdient sein Geld durch die Händlergebühr, die der Wettanbieter pro Transaktion zahlt. Die Höhe dieser Gebühr ist nicht öffentlich, liegt aber typischerweise deutlich unter den Kosten für Kreditkartenabwicklung. Trustlys Gesamtumsatz lag 2025 bei 2.427,7 Millionen schwedischen Kronen — ein Indikator für das Volumen, das über Händlergebühren generiert wird.

Quelle zwei: Der Wettanbieter. Die meisten Anbieter erheben keine zusätzlichen Gebühren für Trustly-Transaktionen. Aber es gibt Ausnahmen. Einige Anbieter berechnen eine pauschale Transaktionsgebühr, andere erheben Gebühren ab einer bestimmten Anzahl von Auszahlungen pro Monat. Und dann gibt es die indirekte Gebühr: den Wechselkurs. Wenn Ihr Wettkonto in einer anderen Währung als Euro geführt wird — was bei manchen internationalen Anbietern der Fall ist –, fällt eine Währungsumrechnung an. Der dabei angewandte Wechselkurs enthält oft einen Aufschlag von 1 bis 3 Prozent, der nirgends als „Gebühr“ ausgewiesen wird.

Quelle drei: Ihre Bank. Hier wird es für österreichische Nutzer relevant. Die meisten Banken berechnen für Online-Überweisungen innerhalb des SEPA-Raums keine Gebühren. Aber: Wenn der Wettanbieter seinen Sitz außerhalb des SEPA-Raums hat — was selten, aber möglich ist –, kann Ihre Bank eine Auslandstransaktionsgebühr berechnen. Außerdem haben manche Kontomodelle ein monatliches Limit für kostenlose Online-Überweisungen. Wer dieses Limit überschreitet, zahlt pro Transaktion — unabhängig von Trustly.

Die 2024er Finanzzahlen von Trustly zeigen ein Unternehmen, das 87 Milliarden US-Dollar an Transaktionsvolumen mit einer Nettoumsatzsteigerung von 32 Prozent auf 239 Millionen US-Dollar verarbeitet hat. Dieses Volumen ermöglicht es Trustly, die Endnutzergebühr bei null zu halten, während die Händlergebühren ausreichen, um das Geschäft zu finanzieren. Für Sie als Wettende ist das die beste Konstellation: Der Dienst wird von den Händlern bezahlt, nicht von Ihnen.

Mein Rat: Prüfen Sie vor der ersten Einzahlung drei Dinge. Erstens: Hat Ihr Wettanbieter eine Gebührenordnung für Zahlungsmethoden? Suchen Sie nach „Gebühren“ oder „Kosten“ in den AGB. Zweitens: In welcher Währung wird Ihr Wettkonto geführt? Wenn es Euro ist, fallen keine Umrechnungskosten an. Drittens: Welches Kontomodell nutzen Sie bei Ihrer Bank? Prüfen Sie, ob Online-Überweisungen inkludiert sind oder extra kosten.

Ein Aspekt, der selten erwähnt wird: Auch die Gebühren, die Trustly dem Wettanbieter berechnet, können indirekt auf Sie zurückfallen. Wenn ein Anbieter hohe Gebühren an Trustly zahlt, könnte er diese über schlechtere Quoten, niedrigere Boni oder restriktivere Auszahlungsbedingungen kompensieren. Ob ein Anbieter das tut, lässt sich von außen nicht beurteilen — aber es erklärt, warum manche Anbieter Trustly zwar anbieten, aber andere Zahlungsmethoden prominenter platzieren. Achten Sie darauf, ob Ihr Anbieter Trustly gleichwertig neben anderen Methoden listet oder ob er Sie subtil zu einer Kreditkartenzahlung lenkt.

Was mich persönlich an der Gebührenfreiheit überzeugt: In neun Jahren und hunderten Transaktionen habe ich nie eine direkte Trustly-Gebühr auf meinem Kontoauszug gesehen. Nicht einen Cent. Das ist bemerkenswert in einem Markt, in dem fast jeder Zahlungsdienstleister irgendwo eine Gebühr versteckt — sei es bei der Kontoaufladung, bei der Auszahlung oder bei der Kontoinaktivität. Trustly hat dieses Modell konsequent durchgehalten, und daran hat sich auch 2026 nichts geändert.

Einzahlungslimits nach Wettanbieter: Mindest- und Höchstbeträge

100 Euro einzahlen wollen und feststellen, dass das Minimum bei 200 Euro liegt? Oder 10.000 Euro einzahlen wollen und erfahren, dass das Maximum bei 5.000 Euro endet? Beides passiert — und beides ist vermeidbar, wenn man die Limits vorher kennt.

Die Mindesteinzahlung über Trustly liegt bei den meisten Wettanbietern zwischen 5 und 20 Euro. Der häufigste Wert in meinen Tests war 10 Euro. Es gibt vereinzelt Anbieter mit einem Minimum von 1 Euro, aber das sind Ausnahmen. Für die Mehrheit der Wettenden ist die Mindesteinzahlung kein relevanter Faktor — wer unter 10 Euro einzahlt, hat ohnehin wenig Spielraum für sinnvolles Wetten. Interessant wird es für Einsteiger, die erst einmal mit einem Kleinstbetrag testen wollen: Hier empfehle ich Anbieter mit einem Minimum von 5 Euro, denn so können Sie den gesamten Kreislauf — Einzahlung, Wette, Auszahlung — mit minimalem Risiko durchspielen.

Die Höchstbeträge sind deutlich relevanter. Hier habe ich in meinen Tests eine Spanne von 3.000 bis 50.000 Euro pro Transaktion beobachtet. Die meisten Anbieter setzen die Grenze bei 5.000 oder 10.000 Euro. Wichtig: Das ist das Limit pro Einzeltransaktion, nicht pro Tag. Bei vielen Anbietern können Sie mehrere Transaktionen hintereinander durchführen, solange Ihr Banklimit das zulässt. In der Praxis bedeutet das: Wenn Ihr Anbieter ein Limit von 5.000 Euro pro Transaktion hat, Sie aber 8.000 Euro einzahlen wollen, können Sie zwei Transaktionen durchführen — sofern Ihre Bank ein ausreichendes Tageslimit hat.

Was in keinem anderen Vergleich steht: Die Limits sind bei Trustly oft identisch mit den Limits für reguläre Banküberweisungen beim selben Anbieter. Das liegt daran, dass Trustly technisch eine Banküberweisung auslöst — der Anbieter behandelt sie daher limitechnisch gleich. Wenn Sie also einen Anbieter finden, der hohe Banküberweisung-Limits hat, gelten diese in der Regel auch für Trustly. Die Konversionsrate von 98,8 Prozent zeigt dabei, dass auch bei höheren Beträgen die Zuverlässigkeit gewährleistet ist.

Beachten Sie auch das Banklimit: Ihre Bank setzt ein eigenes Tageslimit für Online-Überweisungen. Bei österreichischen Banken liegt das Standardlimit typischerweise bei 1.500 bis 5.000 Euro pro Tag. Sie können dieses Limit in Ihrem Online-Banking einsehen und meistens selbst erhöhen — oft bis auf 50.000 Euro oder mehr, je nach Bank und Kontomodell. Das Banklimit gilt unabhängig vom Anbieterlimit: Wenn Ihr Anbieter 10.000 Euro erlaubt, Ihre Bank aber nur 3.000 Euro pro Tag, dann sind 3.000 Euro Ihr effektives Limit.

Ein Praxistipp: Wenn Sie regelmäßig größere Beträge einzahlen, kontaktieren Sie Ihre Bank und lassen Sie das Online-Überweisungslimit dauerhaft erhöhen. Manche Banken bieten auch ein temporäres Tageslimit an, das Sie vor einer bestimmten Transaktion per App freischalten können — ideal, wenn Sie Ihr normales Limit niedrig halten, aber gelegentlich einen höheren Betrag überweisen wollen.

Auszahlungslimits: Maximale Gewinnauszahlung via Trustly

Bei einem größeren Gewinn wollen Sie das Geld schnell auf Ihrem Bankkonto sehen. Aber wie viel können Sie auf einmal auszahlen? Die Antwort hängt — wie bei den Einzahlungslimits — vom Wettanbieter ab, nicht von Trustly.

Die Auszahlungslimits, die ich in meinen Tests beobachtet habe, reichen von 2.000 Euro pro Transaktion bis hin zu 50.000 Euro. Die meisten Anbieter setzen das Limit bei 5.000 bis 10.000 Euro pro Transaktion. Einige Anbieter haben zusätzlich ein wöchentliches oder monatliches Auszahlungslimit — typischerweise 20.000 bis 50.000 Euro pro Monat. Wer einen sechsstelligen Gewinn auszahlen will, muss das in mehreren Tranchen tun — und das kann je nach Anbieter Wochen dauern.

Ein Punkt, den viele übersehen: Manche Anbieter staffeln die Auszahlungslimits nach Verifizierungsstufe. Auf der Basisstufe — E-Mail bestätigt, aber keine Dokumente eingereicht — liegt das Limit oft bei 500 bis 2.000 Euro. Erst nach vollständiger Verifizierung mit Lichtbildausweis und Adressnachweis werden die höheren Limits freigeschaltet. Das ist ein weiterer Grund, die KYC-Verifizierung frühzeitig abzuschließen — nicht erst, wenn Sie einen größeren Betrag auszahlen wollen.

Was Trustly auf seiner Seite nicht limitiert: die Anzahl der Auszahlungen. Sie können theoretisch fünf Auszahlungen am selben Tag durchführen — wenn der Anbieter das zulässt. Manche Anbieter beschränken allerdings die Anzahl der kostenlosen Auszahlungen pro Monat. Nach der dritten oder fünften Auszahlung fällt dann eine Bearbeitungsgebühr von 1 bis 5 Euro an. Das steht selten prominent auf der Webseite, ist aber in den AGB nachzulesen.

Aus meiner Erfahrung empfehle ich: Sammeln Sie Ihre Gewinne und zahlen Sie in größeren Beträgen aus, statt viele kleine Auszahlungen zu beantragen. Das spart mögliche Gebühren, reduziert den Verifizierungsaufwand und beschleunigt den Prozess, weil jede Auszahlung eine interne Prüfung beim Anbieter durchläuft. Eine Auszahlung von 500 Euro ist effizienter als fünf Auszahlungen von jeweils 100 Euro.

Versteckte Kosten: Währungsumrechnung, Inaktivitätsgebühren und Sonderfälle

Die offensichtlichen Kosten bei Trustly liegen bei null. Die nicht offensichtlichen können sich summieren, wenn Sie nicht aufpassen. Hier sind die versteckten Kostenstellen, die ich in meiner Praxis identifiziert habe — und die in keinem anderen Trustly-Vergleich auftauchen.

Währungsumrechnung: Wenn Ihr Wettkonto in britischen Pfund, US-Dollar oder einer anderen Währung als Euro geführt wird, fällt bei jeder Transaktion eine Währungsumrechnung an. Diese Umrechnung erfolgt entweder durch den Wettanbieter oder durch Ihre Bank — wer umrechnet, bestimmt den angewandten Wechselkurs. In beiden Fällen enthält der Kurs typischerweise einen Aufschlag von 1 bis 3 Prozent gegenüber dem Mittelkurs. Bei einer Einzahlung von 100 Euro verlieren Sie so 1 bis 3 Euro, ohne dass irgendwo „Gebühr“ steht. Multiplizieren Sie das mit zwölf Einzahlungen pro Jahr, und Sie haben 12 bis 36 Euro an unsichtbaren Kosten. Die einfache Lösung: Wählen Sie einen Anbieter, der Ihr Wettkonto in Euro führt. OVWG-Generalsekretärin Dr. Raffaela Zillner hat es treffend formuliert: Wenn Regulierung ohne zeitgemäße Rahmenbedingungen kommt, werden die falschen Hebel angesetzt. Das gilt auch für Gebührentransparenz — solange Wechselkursaufschläge nicht als Gebühren ausgewiesen werden müssen, bleiben sie für Nutzer unsichtbar.

Inaktivitätsgebühren: Diese hat nichts mit Trustly zu tun, sondern mit dem Wettanbieter. Manche Anbieter erheben eine monatliche Gebühr, wenn Sie Ihr Wettkonto über einen bestimmten Zeitraum — typischerweise 6 bis 12 Monate — nicht nutzen. Die Gebühr liegt meist bei 3 bis 10 Euro pro Monat und wird vom Kontoguthaben abgezogen. Wenn Sie also 50 Euro auf dem Wettkonto liegen lassen und sich ein Jahr nicht einloggen, kann das Guthaben auf null sinken. Trustly hat damit nichts zu tun, aber da viele Wettende ihr Geld über Trustly einzahlen, erwähne ich es hier. Mein Rat: Zahlen Sie Guthaben, das Sie nicht benötigen, immer aus. Ein Restbetrag auf dem Wettkonto ist totes Kapital, das im schlimmsten Fall durch Inaktivitätsgebühren aufgefressen wird.

Stornierungskosten: Einige Anbieter berechnen eine Gebühr, wenn Sie eine Auszahlung beantragen und dann stornieren. Das ist selten, aber ich habe es bei einem Anbieter in meinen Tests erlebt — 2 Euro pro stornierter Auszahlung. Ein Grund mehr, die Stornierungsoption gar nicht erst zu nutzen.

Bonusbedingungen als versteckte Kosten: Das ist keine Gebühr im klassischen Sinn, aber ein Kostenrisiko. Wenn Sie mit einer Trustly-Einzahlung einen Bonus aktivieren und die Umsatzbedingungen nicht erfüllen, verfällt der Bonus — und unter Umständen auch die damit erzielten Gewinne. Das „kostet“ Sie nicht direkt Geld, aber es kostet Sie erwartete Gewinne. Lesen Sie die Bonusbedingungen, bevor Sie einzahlen — und rechnen Sie nach, ob die Umsatzanforderung realistisch ist.

Eine letzte versteckte Kostenstelle, die niemand erwähnt: die Opportunitätskosten der Wartezeit bei Auszahlungen. Wenn Ihr Geld drei Tage beim Anbieter feststeckt, statt auf Ihrem Bankkonto Zinsen zu erwirtschaften oder anderweitig verfügbar zu sein, ist das ein — wenn auch kleiner — Kostenfaktor. Bei einem Auszahlungsbetrag von 1.000 Euro und drei Tagen Wartezeit bei einem Tagesgeldzinssatz von 3 Prozent verlieren Sie rund 25 Cent. Kein Betrag, der Ihnen den Schlaf raubt, aber ein weiteres Argument für Anbieter mit schneller Auszahlungsbearbeitung.

Kostenvergleich: Trustly vs. andere Zahlungsmethoden

Wie schneidet Trustly im direkten Gebührenvergleich ab? Ich habe die gängigsten Zahlungsmethoden im Sportwettenbereich nach drei Kriterien verglichen: Endnutzergebühren, Transaktionsgeschwindigkeit und versteckte Kosten. Das Ergebnis ist eindeutig — aber mit Nuancen.

Trustly vs. Kreditkarte: Kreditkarten erheben für Sportwetten-Einzahlungen in der Regel keine direkten Gebühren. Aber manche Kartenherausgeber stufen Einzahlungen bei Wettanbietern als „Cash Advance“ ein — und berechnen dafür höhere Zinsen ab dem Tag der Transaktion, ohne zinsfreie Frist. Bei einem Cash-Advance-Zinssatz von 20 bis 25 Prozent pro Jahr kann eine Einzahlung von 200 Euro, die einen Monat auf der Kartenabrechnung stehen bleibt, 3 bis 4 Euro kosten. Bei Trustly gibt es dieses Risiko nicht, weil die Abbuchung direkt vom Girokonto erfolgt — keine Zinsen, kein Kreditrahmen, keine Überraschungen auf der Abrechnung. Bei der Geschwindigkeit liegen beide Methoden gleichauf — Einzahlungen in Minuten. Bei Auszahlungen ist Trustly schneller: Die Gutschrift auf dem Bankkonto erfolgt oft noch am selben Tag, während Kreditkartenauszahlungen drei bis fünf Werktage dauern können. In Europa werden über 95 Prozent der Trustly-Transaktionen in unter fünf Minuten abgeschlossen — ein Wert, den Kreditkartenauszahlungen nicht erreichen.

Trustly vs. PayPal: PayPal erhebt für Einzahlungen bei Wettanbietern keine Gebühren, kann aber bei Auszahlungen Gebühren berechnen — abhängig vom PayPal-Kontotyp und der Transaktion. Der Hauptunterschied: PayPal erfordert ein separates Konto mit Guthaben oder hinterlegter Zahlungsquelle. Trustly braucht kein Konto. Bei der Geschwindigkeit sind beide ähnlich schnell bei Einzahlungen. Bei Auszahlungen hat PayPal einen leichten Vorteil, weil das Geld zuerst auf dem PayPal-Konto landet und von dort schnell auf das Bankkonto überwiesen werden kann — oder direkt im PayPal-Guthaben bleibt. Aber: PayPal ist bei österreichischen Wettanbietern nicht flächendeckend verfügbar, während Trustly bei nahezu allen großen Anbietern akzeptiert wird.

Trustly vs. Banküberweisung: Die klassische Banküberweisung ist gebührenfrei, aber deutlich langsamer. Einzahlungen dauern ein bis drei Werktage, Auszahlungen drei bis fünf Werktage. Trustly nutzt zwar die Bankinfrastruktur, beschleunigt den Prozess aber durch die direkte API-Anbindung massiv. Wer die Geschwindigkeit von Trustly nicht braucht, kann auch eine normale Überweisung nutzen — die Gebühren sind identisch: null. Der Unterschied ist rein zeitlicher Natur, aber für Wettende, die vor einem Sportereignis noch schnell Guthaben brauchen, ist dieser Zeitunterschied entscheidend.

Trustly vs. Prepaid-Karten: Paysafecard und ähnliche Prepaid-Lösungen sind gebührenfrei beim Kauf, aber sie bieten keine Auszahlungsmöglichkeit. Wer mit Paysafecard einzahlt, muss für die Auszahlung eine andere Methode wählen — oft eine Banküberweisung, die wiederum dauert. Trustly bietet Ein- und Auszahlung aus einer Hand, was den gesamten Zahlungskreislauf vereinfacht.

Mein Fazit zum Kostenvergleich: Trustly ist die kostengünstigste Zahlungsmethode für Sportwetten, wenn man alle Faktoren berücksichtigt — direkte Gebühren, versteckte Kosten, Geschwindigkeit und Aufwand. Die einzige Zahlungsmethode, die in Sachen Gebühren gleichauf liegt, ist die klassische Banküberweisung. Aber die verliert beim Faktor Geschwindigkeit deutlich. Für Wettende in Österreich, die schnell, günstig und sicher einzahlen wollen, gibt es derzeit keine bessere Option.

Was an der Trustly-Kostenstruktur unklar bleibt

Wer berechnet die Gebühren — Trustly, der Wettanbieter oder die Bank?

Trustly erhebt keine Gebühren für Endnutzer. Der Wettanbieter kann Transaktionsgebühren berechnen — prüfen Sie die AGB des Anbieters. Ihre Bank kann Kosten verursachen, wenn Sie Ihr Tageslimit für kostenlose Online-Überweisungen überschreiten oder wenn eine Auslandstransaktion anfällt. In den meisten Fällen ist eine Trustly-Einzahlung bei einem SEPA-Anbieter komplett gebührenfrei.

Warum unterscheiden sich die Einzahlungslimits je nach Wettanbieter?

Jeder Wettanbieter legt seine eigenen Limits fest, basierend auf regulatorischen Anforderungen, Risikoeinschätzung und Geschäftsmodell. Trustly selbst setzt keine starren Obergrenzen für Einzahlungen. Zusätzlich gilt das Tageslimit Ihrer Bank für Online-Überweisungen. Das effektive Limit ist immer das niedrigste der drei Limits: Anbieter, Bank und Trustly.

Gibt es einen Unterschied zwischen Trustly-Gebühren und Anbieter-Gebühren bei Auszahlungen?

Ja. Trustly berechnet für Auszahlungen keine Gebühren. Manche Wettanbieter erheben aber eine Bearbeitungsgebühr ab einer bestimmten Anzahl von Auszahlungen pro Monat oder bei Auszahlungen unter einem Mindestbetrag. Diese Gebühren stehen in den AGB des Anbieters und haben nichts mit Trustly zu tun. Prüfen Sie die Bedingungen Ihres Anbieters vor der ersten Auszahlung.

Erstellt von der Redaktion von „Trustly Wetten“.

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